Artikel-Schlagworte: „Krankenkasse“

Krankenkassenvergleich mal anders

26. April 2010 von Pressemitteilung

Es gibt in Deutschland viele Krankenkassenvergleiche auf Kosten- oder Leistungsbasis. Vergleiche jedoch, die auf den persönlichen Erfahrungen der Versicherten basieren, sind rar. Das Arztbewertungsportal jameda.de füllt ab sofort diese Lücke. User können auf jameda.de nun auch gesetzliche und private Krankenversicherungen bewerten.

Als Anfang des Jahres einige gesetzliche Krankenkassen verkündeten, von ihren Versicherten Zusatzbeiträge zu erheben, beantragte eine viertel Million Menschen den Wechsel zu einer anderen Kasse. Versicherte, die in punkto Krankenversicherungswahl noch unschlüssig sind, erhalten künftig wertvolle Unterstützung: Das Internetportal jameda.de, das bisher vor allem Ärzte und Heilberufler von seinen Usern bewerten ließ, bietet ab sofort auch eine Krankenkassen-Bewertung an. (mehr …)

80 Prozent der Versicherten stehen zu ihrer Krankenkasse

13. April 2010 von Pressemitteilung


Die Kunden der Krankenkassen sind treu

Die Kunden der Krankenkassen sind treu


Knapp acht von zehn Kunden wollen ihrer Krankenkasse die Treue halten und planen in den kommenden Jahren keinen Wechsel – allen Diskussionen über Zusatzbeiträge zum Trotz. Der Grund: Die Kunden sind außerordentlich zufrieden mit ihren gesetzlichen Krankenversicherern. Fünf von sechs fühlen sich bei ihrer Kasse gut aufgehoben und nicht als kleiner Bittsteller. Das sind Ergebnisse des Wettbewerbs “Deutschlands kundenorientierteste Dienstleister”, der 2010 zum fünften Mal von Steria Mummert Consulting, der Universität St. Gallen, Handelsblatt und ServiceRating durchgeführt wurde.

Damit schneiden die gesetzlichen Krankenkassen im Wettbewerb der Dienstleister besser ab als alle anderen Branchen. “Die gesetzlichen Versicherungen haben in den vergangenen Jahren viel getan, um ihren Kunden einen exzellenten Service zu bieten”, sagt Till Moysies, Leiter des Bereichs Healthcare bei Steria Mummert Consulting. “Obwohl sie kaum Spielraum bei der Gestaltung ihrer Leistungen haben, geben sie dem Kunden das Gefühl, ihm etwas Besonderes zu bieten. Nur so schaffen sie es, sich im Wettbewerb zu behaupten. Denn über die Beiträge geht das seit Einführung des Gesundheitsfonds nicht mehr.” So achten die Kassen beispielsweise bereits bei der Rekrutierung von neuem Personal gezielt auf eine serviceorientierte Einstellung der Bewerber. (mehr …)

Preisunterschiede von 500 Euro im Jahr bei der gesetzlichen Krankenversicherung

22. März 2010 von Pressemitteilung

Seit die ersten gesetzlichen Krankenkassen Zusatzbeiträge erheben und andere Prämien an ihre Mitglieder ausschütten, macht der Preisunterschied im Extremfall 500 Euro im Jahr aus. Das ermittelte die Zeitschrift Finanztest in ihrer April-Ausgabe.

Sieben von zehn Kassen, die die Beiträge bereits erhöht haben, verlangen jeden Monat einen Zusatzbeitrag von 8 Euro. Die BKK Heilberufe und die GBK fordern hingegen 1 Prozent des Einkommens (bis zur Grenze von 3.750 Euro), das kann eine zusätzliche Belastung von bis zu 37,50 Euro im Monat oder 450 Euro im Jahr ausmachen. Auch die BKK Westfalen-Lippe erhebt den Zusatzbeitrag abhängig vom Einkommen, deckelt ihn aber bei 12 Euro im Monat. Mitglieder der G&V BKK erhalten hingegen nach einem Jahr 72 Euro zurück. Andere Kassen locken mit Rabatten, wenn die Versicherten ihnen Arbeit beim Kassieren abnehmen und entweder eine Einzugsermächtigung für den Zusatzbeitrag erteilen oder den Extrabeitrag für 12 Monate im Voraus bezahlen. (mehr …)

Krankenkassen: Bäumchen wechsel Dich – welche Kunden wechseln nicht?

7. Februar 2010 von admin

Begeisterte Kunden sind immun gegen Zusatzbeiträge und wechseln nicht. MSR Consulting hat mit KUBUS GKV 2009 untersucht, welche Faktoren die Wechselabsicht beeinflussen. Die Kundenzufriedenheit beeinflusst das Wechselverhalten von Versicherungskunden wesentlich.

Die Zufriedenheit mit der Krankenkasse wird zum Großteil durch die Wahrnehmung des Leistungs- und Serviceangebots und die Betreuung durch die Krankenkasse bestimmt. Obwohl das Leistungsangebot weitgehend gesetzlich festgelegt ist, ergeben sich in der Wahrnehmung bei Versicherten klare Unterschiede zwischen den Kassen.

“Um die Wahrnehmung des Leistungsangebots positiv beeinflussen zu können, sollten die Kassen zwei Kundengruppen unterscheiden: Kunden mit Leistungserlebnissen und Kunden ohne (größere) Leistungserlebnisse”, empfiehlt Torben Tietz, Partner von MSR Consulting. Die Zufriedenheit der Kunden, die Leistungen in Anspruch genommen haben, ist in der Regel höher. Kunden die sich von der Krankenkasse gut informiert fühlen, beurteilen das Service- und Leistungsangebot insgesamt deutlich besser als schlecht Informierte. (mehr …)

Zahl des Tages – 4,35 Milliarden Mehrwertsteuer

1. Februar 2010 von Pressemitteilung

Steigende Mehrwertsteuer bei Arzneimitteln

Steigende Mehrwertsteuer bei Arzneimitteln

Trauriger Rekord bei den Arzneiausgaben: Mehr als 4,35 Milliarden Euro mussten die Krankenkassen im Jahr 2009 an den Fiskus abführen. Das sind erneut etliche Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor. Obwohl sowohl die Zahl der abgegebenen Rezepte (+0,1 Prozent) als auch die Zahl der abgegebenen Packungen (+ 0,2 Prozent) zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung im Jahr 2009 im Vergleich zu 2008 faktisch stagnierten, profitiert der Staat mehr denn je. Das ergaben Berechnungen der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände, die am Montag in Berlin veröffentlicht wurden.

Die Apotheken unterstützen deshalb die Forderung der Krankenkassen, durch eine Senkung des Mehrwertsteuersatzes auf Arzneimittel zu einer langfristigen Entlastung von mehr als zwei Milliarden Euro jährlich zu kommen. ABDA-Präsident Heinz-Günter Wolf: “Deutschland gehört zur europäischen Spitze bei der Steuerlast auf Medikamente. Das Einsparpotenzial ist enorm und könnte innerhalb kürzester Zeit gehoben werden – ohne Abstriche für die Versorgung der Menschen.”

Quelle: ABDA

Deutsche AIDS-Hilfe lehnt pauschale Zusatzbeiträge der Krankenkassen strikt ab

28. Januar 2010 von Pressemitteilung

Deutsche Aids Hilfe e.V. gegen Zusatzbeiträge

Deutsche Aids Hilfe e.V. gegen Zusatzbeiträge

Die Deutsche AIDS-Hilfe e.V. (DAH) lehnt die angekündigten “kassenindividuellen Zusatzbeiträge” strikt ab: Sie teilt die Haltung des Paritätischen Wohlfahrtverbandes, der die Zusatzbeiträge als unsozial und ungerecht kritisiert hat. Viele Menschen beziehen z.B. als Folge einer chronischen Erkrankung niedrige Einkommen – darunter tausende Menschen mit HIV und Aids. Die DAH unterstützt die Vorschläge des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes, die solidarische Finanzierung wiederherzustellen und die Versicherungspflichtgrenze aufzuheben. (mehr …)

Explodierende Krankengeldkosten: Gesetzliche Kranken-versicherungen schöpfen Sparpotenziale nicht aus

15. Januar 2010 von Pressemitteilung

Die Krankengeldkosten steigen immer mehr

Die Krankengeldkosten steigen immer mehr

Immer mehr Beschäftigte in Deutschland sind langfristig arbeitsunfähig. Um rund zehn Prozent haben die Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen für das Krankengeld im vergangenen Jahr zugelegt, so das Ergebnis erster Umfragen. Ein Trend, dem die Kassen bislang oft hilflos zusahen. Doch nun entschließen sich viele zum Handeln: Sie versuchen gezielter, die Kosten für das Krankengeld in den Griff zu bekommen, wie Marktbeobachtungen von Steria Mummert Consulting ergeben haben. Neue individualisierte und am Kranken ausgerichtete Ansätze leisten dabei Hilfe. So lassen sich die Ausgaben für das Krankengeld um zehn Prozent senken.

Während insgesamt die Kurzzeitausfälle seit Jahren abnehmen, steigt der Anteil der lange Zeit kranken Arbeitnehmer deutlich an. Der Grund: Viele Beschäftigte arbeiten trotz Krankheit weiter bis zur Erschöpfung und fallen dann für lange Zeit aus. (mehr …)

Wer soll die Impfung bezahlen – die Krankenkassen und die Schweinegrippe

29. Juli 2009 von Ralph Meinhold

Schweinegrippe-Impfung, wer trägt die Kosten

Schweinegrippe-Impfung, wer trägt die Kosten

Die Zahl der Infizierten steigt täglich. Waren es am 24. Juli noch 3349 gemeldete Fälle wurden am 27.Juli bereits 3810 Infizierte vom Robert Koch Institut gemeldet. Der Vizepräsident des Robert Koch Institutes erklärt deshalb: „Die Pandemie ist bei uns angekommen.“ Aktuelle Zahlen über die Entwicklung der gemeldeten Fälle aufgeschlüsselt nach Bundesländern finden Sie unter diesem Link. (mehr …)