Bewerbungsunterlagen drucken – Worauf sollte man dabei achten?

13. Dezember 2016 von Ralph Meinhold

Ein gutes Bewerbungsschreiben ist in den meisten Fällen der Grundstein für die spätere Karriere. Neben dem Inhalt des Schreibens spielt dabei auch das Layout eine fundamentale Rolle. So ist das visuelle Erscheinungsbild einer Bewerbung maßgeblich für den Ersteindruck verantwortlich, weshalb die Gestaltung gut durchdacht werden sollte. Doch worauf kommt es bei der Erstellung und dem Drucken von Bewerbungsunterlagen im Detail an?

Bewerbungen in Papierform – Auch in der modernen Zeit unverzichtbar

Trotz der zunehmenden Digitalisierung und der vermehrten Nutzung von PDF-Dokumenten im geschäftlichen Alltag, werden Bewerbungen von vielen Unternehmen nach wie vor gerne in ausgedruckter Form verlangt. Während große Firmen zum Teil auch digitale Bewerbungsunterlagen akzeptieren, gehören Schreiben in Papierform bei den klein- und mittleren Unternehmen zum allgemeinen Standard. Dieser Umstand ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass die Digitalisierung in großen Betrieben wesentlich schneller von Statten geht und die IT hier entsprechend besser ausgebaut ist. Andererseits handelt es sich bei der schriftlichen Bewerbung um ein klassisches Verfahren, das in vielen Personalabteilungen auch aus traditionellen Gründen das Mittel der Wahl darstellt.

Schritt für Schritt zur perfekten Bewerbungsmappe: 7 Tipps für einen optimalen Ersteindruck

Tipp 1: Spezielle Software verwenden

Die Erstellung eines Bewerbungsschreibens beginnt in der Regel mit der Gestaltung des formalen Layouts, wofür in aller Regel der eigene Computer absolut ausreichend ist. Besonders wichtig ist hier eine passende Software wie etwa Microsoft Office oder LibreOffice, die alle essentiellen Werkzeuge für die Bearbeitung bereitstellt.

Tipp 2: Das richtige Layout Design

Optisch sollte eine Bewerbung möglichst ansprechend sein, weshalb ein Farbausdruck grundsätzlich einem Druck in Graustufen vorzuziehen ist. Allerdings sollten farbliche Elemente sparsam gesetzt werden und nicht überladen wirken. Ebenso wie die Schrift (maximal zwei unterschiedliche Schriftarten) sollte auch das farbliche Layout in seiner Gesamtheit einheitlich aussehen.

Tipp 3: Der passende Drucker

Da farbliche Designs von Bewerbungen heute zur gängigen Praxis gehören, ist das Vorhandensein eines Farbdruckers beinahe unumgänglich. In der Regel reicht für den Druck von Deckblatt, Anschreiben, Lebenslauf, Zeugnissen und andere Dokumente gewöhnliche Multifunktionsdrucker wie sie in den meisten Haushalten vorhanden sind völlig aus.

Tipp 4: Die Papierwahl

Beim Erstellen einer Bewerbung wird die Bedeutung der Papierqualität häufig unterschätzt, sodass viele Menschen einfach auf gewöhnliches Standardpapier zurückgreifen. Allerdings besteht zwischen normalem Standardpapier mit einem Gewicht von 80 Gramm und einem hochwertigen Qualitätspapier mit einem Gewicht über 100 Gramm ein deutlicher Unterschied hinsichtlich der Haptik. So fühlt sich teures Papier wesentlich angenehmer und wertiger an und sollte daher bei einer Bewerbung den Vorzug erhalten.

Tipp 5: Hochwertige Tinte

Wenn der Drucker schmiert, ist dies nicht selten auf minderwertige Tinte zurückzuführen, weshalb auch der Patronenwahl beim Erstellen von Bewerbungen eine große Bedeutung zukommt. Verschmierte Schriften wirken unsauber und sind beim Erstellen von Bewerbungen ein absolutes No-Go. Wer ein brillantes Druckergebnis möchte, sollte daher unbedingt auf Originalpatronen oder entsprechend hochwertige Produkte von renommierten Drittanbietern zurückgreifen. Was man noch gegen einen schmierenden Drucker tun kann, kann man hier nachlesen.

Tipp 6: Probedruck anfertigen

Ist das Layout der Bewerbungsunterlagen fertig gestellt, sollte das gesamte Dokument zuerst in der Druckvorschau geprüft werden, um etwaige Designfehler zu vermeiden. Im nächsten Schritt sollte ein Probedruck angefertigt werden, denn häufig fallen Fehler erst dann auf, wenn man das fertige Schriftstück zum ersten Mal in der eigenen Hand hält. Insbesondere die Stärke des Kontrastes und die Farbintensität können in der Bildschirmdarstellung vom eigentlichen Druckergebnis abweichen.

Tipp 7: Externe Druckerei beauftragen?

Ob die Unterlagen am eigenen Drucker oder in einer externen Druckerei angefertigt werden sollen, sollte je nach Anzahl der Schreiben individuell abgewogen werden. Insbesondere bei sehr großen Auflagen kann es finanziell sinnvoller sein, eine professionelle Druckerei zu beauftragen.

Unter dem Strich bleibt zu sagen…

Wer seine Chancen verbessern möchte und nicht will, dass die eigene Bewerbung nicht auf dem berüchtigten Stapel der Absagen landet, sollte die Gestaltung und den Druck der Unterlagen sorgfältig planen. Insbesondere das Zurückgreifen auf hochwertige Materialien zahlt sich dabei in der Regel aus, da auf diese Weise der Ersteindruck entscheidend verbessert wird.

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