Gesetzliche Krankenversicherung – ab 2011 wird es teurer

25. November 2010 von Ralph Meinhold
Die Kosten für die Krankenversicherung steigen; Bildquelle:Claudia Hautumm/ pixelio.de

Die Kosten für die Krankenversicherung steigen; Bildquelle:Claudia Hautumm/ pixelio.de

Zum ersten Mal  sollen im nächsten Jahr die Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Krankenversicherung sinken. Der Grund für die Absenkung: die Arbeitnehmer hatten 2009 bundesweit 0,24 Prozent weniger im Portmonee. Die Grenze – nur bis da werden aufs Bruttogehalt Beiträge fällig – sinkt auf 44 550 Euro pro Jahr. Insgesamt ändert das aber nichts, teurer wird es trotzdem: Der Einheitsbeitrag soll von 14,9 auf 15,5 Prozent steigen, für Arbeitnehmer und Firmen je 0,3 Prozentpunkte mehr.

Ein Beispiel: Arbeitnehmer zahlten bisher 7,9 Prozent Beitragssatz, bei einem Gehalt über der Beitragsbemessungsgrenze bisher 296,25 Euro monatlich. Künftig sind es 8,2 Prozent, also 304,43 Euro, wenn das Gehalt über der Bemessungsgrenze von 44 550 Euro ist.

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2 Kommentare zu „Gesetzliche Krankenversicherung – ab 2011 wird es teurer“

  1. Und was sagt man dazu? Von dieser Senkung profitieren wieder nur diejenigen, deren Gehalt deutlich über dieser Grenze liegt, also den Besserverdienenden.

    Aber auch mal eine gute Nachricht: Ab dem 1. Januar 2011 wird es deutlich einfacher von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung zu wechseln, denn die Versicherungspflichtgrenze wird auf 49.500 € gesenkt.

    In meinem Krankenkassen-Blog findest du eine kurze Übersicht über alle Änderungen ab dem 1. Januar 2011 bei den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen.

    LG,
    Sandra

  2. @ Sandra: Ist doch immer so. Neuerungen in der Gesetzgebung sind doch fast immer nur für Besserverdiener gut. Normale Menschen werden einfach nicht bedacht.

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