Versicherer fürchten Crash in Griechenland

15. Februar 2010 von Pressemitteilung
Die Versicherer befürchten Verluste

Die Versicherer befürchten Verluste

Die Griechenland-Krise verunsichert die Finanzmärkte. Neben Banken fürchten vor allem auch Versicherungskonzerne um ihre Gelder. Entsprechend deutlich geraten die Aktien von Allianz und Munich Re unter Druck.

Der Grund: Die Versicherer stecken seit jeher den größten Teil ihrer Investments in festverzinsliche Papiere. Mit besonderer Vorliebe zeichnen sie Staatsanleihen – auch griechische.

Hinzu kommt: Seit die Zinsen während der Finanzkrise gefallen sind, mussten die Finanzriesen fast zwangsläufig ihr Risiko erhöhen – die Garantieverpflichtungen gegenüber der Kundschaft wollen schließlich erfüllt sein. Anleihen von Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien (den sogenannten PIIGS-Staaten) bieten sich da an. Denn wegen des höheren Risikos eines Staatsbankrotts zahlen diese Länder einen kräftigen Zinsaufschlag.

Was dies für die Allianz bedeuten könnte, machte Vorstand Paul Achleitner Ende Januar klar. “Denkbar sind Umschuldungsverhandlungen”, sagte er der “Welt”. “Und damit auch gewisse Abschreibungen für uns.”

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