Krankenkassen: Bäumchen wechsel Dich – welche Kunden wechseln nicht?

7. Februar 2010 von admin

Begeisterte Kunden sind immun gegen Zusatzbeiträge und wechseln nicht. MSR Consulting hat mit KUBUS GKV 2009 untersucht, welche Faktoren die Wechselabsicht beeinflussen. Die Kundenzufriedenheit beeinflusst das Wechselverhalten von Versicherungskunden wesentlich.

Die Zufriedenheit mit der Krankenkasse wird zum Großteil durch die Wahrnehmung des Leistungs- und Serviceangebots und die Betreuung durch die Krankenkasse bestimmt. Obwohl das Leistungsangebot weitgehend gesetzlich festgelegt ist, ergeben sich in der Wahrnehmung bei Versicherten klare Unterschiede zwischen den Kassen.

“Um die Wahrnehmung des Leistungsangebots positiv beeinflussen zu können, sollten die Kassen zwei Kundengruppen unterscheiden: Kunden mit Leistungserlebnissen und Kunden ohne (größere) Leistungserlebnisse”, empfiehlt Torben Tietz, Partner von MSR Consulting. Die Zufriedenheit der Kunden, die Leistungen in Anspruch genommen haben, ist in der Regel höher. Kunden die sich von der Krankenkasse gut informiert fühlen, beurteilen das Service- und Leistungsangebot insgesamt deutlich besser als schlecht Informierte.

Jüngere Kunden, die bisher wenig konkrete Leistungen durch ihre Krankenkasse erfahren haben, sind besonders wechselgefährdet. Ihre Wechselabsicht steigt bei Erhebung eines Zusatzbeitrags. Wie die aktuell vermeldeten Zahlen zeigen, setzt ein Teil der Versicherten diese Verhaltensabsicht um.

Jüngere Versicherte nehmen das Leistungsangebot eher mittelbar wahr. Sie wollen von der Kasse aktiv informiert werden. Das allgemein stark genutzte Kundenmagazin hat in der jüngeren Zielgruppe durchaus eine Informationsfunktion, doch jedes vierte Mitglied unter 30 Jahren nimmt das Kundenmagazin gar nicht wahr. Jüngere Kunden beschäftigen sich nicht so intensiv mit einem Kundenmagazin wie Ältere. Jüngere Kunden treten per E-Mail mit der Krankenkasse in Kontakt und informieren sich in hohem Maße über die Homepage. “Diese Kontaktwege gilt es noch stärker zu bedienen, insbesondere da bisher erst 5% der Mitglieder angeben, dass sie einen E-Mail-Newsletter von ihrer Krankenkasse erhalten”, so Tiet. Quelle MSR Consulting
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Begeisterte unden sind immun gegen Zusatzbeiträge

und wechseln nicht. MSR Consulting hat mit KUBUS GKV 2009 untersucht,

welche Faktoren die Wechselabsicht beeinflussen. Die

Kundenzufriedenheit beeinflusst das Wechselverhalten von

Versicherungskunden wesentlich.

Die Zufriedenheit mit der Krankenkasse wird zum Großteil durch die

Wahrnehmung des Leistungs- und Serviceangebots und die Betreuung

durch die Krankenkasse bestimmt. Obwohl das Leistungsangebot

weitgehend gesetzlich festgelegt ist, ergeben sich in der Wahrnehmung

bei Versicherten klare Unterschiede zwischen den Kassen.

“Um die Wahrnehmung des Leistungsangebots positiv beeinflussen zu

können, sollten die Kassen zwei Kundengruppen unterscheiden: Kunden

mit Leistungserlebnissen und Kunden ohne (größere)

Leistungserlebnisse”, empfiehlt Torben Tietz, Partner von MSR

Consulting. Die Zufriedenheit der Kunden, die Leistungen in Anspruch

genommen haben, ist in der Regel höher. Kunden die sich von der

Krankenkasse gut informiert fühlen, beurteilen das Service- und

Leistungsangebot insgesamt deutlich besser als schlecht Informierte.

Jüngere Kunden, die bisher wenig konkrete Leistungen durch ihre

Krankenkasse erfahren haben, sind besonders wechselgefährdet. Ihre

Wechselabsicht steigt bei Erhebung eines Zusatzbeitrags. Wie die

aktuell vermeldeten Zahlen zeigen, setzt ein Teil der Versicherten

diese Verhaltensabsicht um.

Jüngere Versicherte nehmen das Leistungsangebot eher mittelbar

wahr. Sie wollen von der Kasse aktiv informiert werden. Das allgemein

stark genutzte Kundenmagazin hat in der jüngeren Zielgruppe durchaus

eine Informationsfunktion, doch jedes vierte Mitglied unter 30 Jahren

nimmt das Kundenmagazin gar nicht wahr. Jüngere Kunden beschäftigen

sich nicht so intensiv mit einem Kundenmagazin wie Ältere. Jüngere

Kunden treten per E-Mail mit der Krankenkasse in Kontakt und

informieren sich in hohem Maße über die Homepage. “Diese Kontaktwege

gilt es noch stärker zu bedienen, insbesondere da bisher erst 5% der

Mitglieder angeben, dass sie einen E-Mail-Newsletter von ihrer

Krankenkasse erhalten”, so Tietz

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