Müssen die Versicherungen einen Nachschlag zahlen?

22. November 2009 von Ralph Meinhold

Das Landgericht Hamburg erklärte mehrere Vertragsklauseln zur vorzeitigen Kündigung von Kapitallebens- und Rentenversicherungen für ungültig.

Sie führten dem Kunden “weder das volle Ausmaß seiner wirtschaftlichen Nachteile bei einer Kündigung oder Beitragsfreistellung vor Augen, noch wird eine Vergleichbarkeit mit anderen Angeboten, auch anderen Kapitalanlagen, erreicht”, entschied das Gericht laut einer von der Verbraucherzentrale Hamburg veröffentlichen Presseerklärung.

Etwa 24 Millionen Verbraucher, die ihre Verträge in den vergangenen Jahren gekündigt haben, “können nun Nachschlag verlangen”, sagte Edda Castelló von der Verbraucherzentrale Hamburg dem “Spiegel”. “Wir schätzen die Summe, die die Versicherungswirtschaft nun an die Verbraucher zahlen muss, auf rund zwölf Milliarden Euro”, hieß es in einer Erklärung der Verbraucherschützer vom Freitag. Die Betroffenen sollten sofort ihre Ansprüche anmelden, auch wenn die Versicherungswirtschaft Berufung gegen das Urteil einlegen werde. Den vollständigen Artikel finden Sie hier.

Was denken Sie, wird das Urteil auch in der Berufung Bestand haben? Werden die Betroffenen Ihre Ansprüche anmelden?

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2 Kommentare zu „Müssen die Versicherungen einen Nachschlag zahlen?“

  1. […] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von Ralph Meinhold, Ralph Meinhold erwähnt. Ralph Meinhold sagte: Neues aus dem Blog: Müssen die Versicherungen einen Nachschlag zahlen? – http://bit.ly/078l8ZL […]

  2. Versicherung…

    Bislang war ich zu allem Entsetzen nur auf Berichte gestossen, die zu dem Thema nicht wahrlich viel hervorbrachten. Umso schoener auf Seiten wie dieser noch ebenso verstaendliche wie nuetzliche und verwertbare Informationen finden zu koennen….

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