Tipps zum Lebenslauf

21. Juli 2009 von Ralph Meinhold

Das Ziel Ihres Lebenslaufs ist, dem Leser einen Überblick über Ihre berufliche Entwicklung und Ihre Ausbildung zu geben, sowohl in sachlicher als auch in der zeitlichen Dimension. Der Leser legt dabei die erste Aufmerksamkeit auf die Form. Achten Sie hierbei unbedingt auf eine lesbare Schriftgröße und auch auf die Schriftart. Sollten Sie einen Lebenslauf nicht per Mail verschicken, achten Sie unbedingt auch darauf, dass keine Eselsohren und keine Flecken, z. B. durch verwischte Druckerschwärze, vorhanden sind. Auch eine übersichtliche und sinnvolle Untergliederung  und Formatierung sollten unbedingt beachtet werden. Der Lebenslauf sollte auch nicht länger als 3 Seiten sein.

Inhaltlich sollte der Lebenslauf enthalten:

  • Persönliche Daten wie Geburtsdatum, Geburtsort, Familienstand, Kinder, Anschrift, Telefonnummer (Festnetz und Mobilnummer) , Mailadresse, Staatsangehörigkeit (wenn nicht deutsch)
  • Ausbildung
  • Beruflicher Werdegang
  • Spezielle Fähigkeiten, Kenntnisse und Weiterbildungen

Bei den persönlichen Daten kann man, wenn es einem wichtig erscheint, auch noch die Konfession angeben. Dies empfiehlt sich besonders, wenn der Arbeitgeber mit kirchlichen Trägern zusammenarbeitet. Eltern und Geschwister können angegeben werden, sind aber kein Muss. Empfehlenswert ist diese Angabe, um berufliche Traditionen aufzuzeigen oder bei bestimmten Berufen, um die soziale Kompetenz deutlich zu machen.

Zum Bereich Ausbildung gehören alle schulischen, universitären und beruflichen Ausbildungen. Abschlüsse können durch eine entsprechende Formatierung hervorgehoben werden. Besonders bei jüngeren Bewerbern sollten Besonderheiten, spezifische Leistungskurse oder Fachrichtungen, Erfahrungen oder Kenntnisse, mit denen man sich von den anderen Bewerbern abheben kann, deutlich gemacht werden.

Haben Sie bereits Berufserfahrung reicht es, wenn Sie in dem Bereich Ausbildung den entsprechenden Abschluss erwähnen. Schuldaten sollten sie komprimieren, da diese Daten nicht mehr relevant für Ihre Bewerbungschancen sind. Auch Wehr- oder Zivildienst, ein freiwilliges soziales Jahr oder eine Tätigkeit als Au-pair gehören in den Bereich Ausbildung. Falls für die ausgeschriebene Stelle relevant, kann auch hier näher auf die Tätigkeit eingegangen werden.

Die Zeiten und genauen Tätigkeiten Ihrer beruflichen Stationen beschreiben Sie dann in dem Gliederungspunkt Beruflicher Werdegang. Hier sollten Sie auch jeden beruflichen Aufstieg, auch innerhalb der Firma, deutlich kennzeichnen. Besonders hervorheben sollten Sie auch hier Fähigkeiten und Besonderheiten, die Sie von der Masse der Bewerber absetzen. Hat Ihr beruflicher Werdegang Lücken, die durch Krankheit oder Arbeitslosigkeit entstanden sind, lassen Sie diese nicht unter den Tisch fallen. Nennen Sie kurz die Gründe.

In die letzte Rubrik, Spezielle Fähigkeiten, Kenntnisse und Weiterbildungen, gehören alle Angaben hinein, die Sie auszeichnen und besonders machen. Sprachkenntnisse, IT-Kenntnisse, Ehrenämter, Mitgliedschaften in Vereinen, soziales Engagement, aber auch besondere Hobbys können hier dem Leser vermittelt werden.

Wichtig ist auch, dass Sie Ihrem Lebenslauf ein aktuelles Foto hinzufügen. Achten Sie hier unbedingt auf gute Qualität. Ein gescanntes Passbild zum Beispiel macht meist keinen guten Eindruck. Achten Sie auch bei dem Bild auf die richtige Kleidung, denn auch ein Strandbild ist nicht die passende Wahl für eine ernst gemeinte Bewerbung.

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1 Kommentar zu „Tipps zum Lebenslauf“

  1. Sehr schöne Zusammenfassung.

    Der Lebenslauf oder CV ist das Kernstück Ihrer Bewerbung. Er sollte alle Fragen zu Ihren Qualifikationen, Erfahrungen und Kenntnissen beantworten und zudem individuell und persönlich sein. Insgesamt sollte der Lebenslauf nicht länger als zwei bis drei Seiten (bei einer umfangreichen Berufserfahrung) und tabellarisch geordnet sein.

    Weitere Tipps zum Lebenslauf mit hochwertiger Vorlage gibt’s auf Staufenbiel.de:

    http://www.staufenbiel.de/ratgeber-service/bewerbung/lebenslauf.html

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